Nicht zwingend – es kommt auf den Zustand und die Verglasungsgeneration an. Zweifachverglasungen aus den frühen 1990ern haben häufig noch Wärmedurchgangskoeffizienten (Uw-Wert) von 2,0 bis 3,0 W/(m2K). Moderne Fenster erreichen Werte zwischen 0,8 und 1,1 W/(m2K) – das entspricht einer erheblich besseren Wärmedämmung und macht sich direkt auf der Heizkostenrechnung bemerkbar.
Solange der Rahmen dicht ist, keine sichtbaren Schäden vorliegen und die Verglasung noch klar ist, besteht kein unmittelbarer Handlungsbedarf. Spätestens bei einer geplanten energetischen Sanierung ist die Frage nach den Fenstern jedoch sinnvoll, da alle Maßnahmen zusammenspielen sollten.